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Two - Viel Arbeit für erstmal Nichts!
26. Januar 2026

Two - Viel Arbeit für erstmal Nichts!

Gründen: 1 Prozent Idee, 99 Prozent Arbeit

Gründen besteht aus 1 Prozent Idee und 99 Prozent harter Arbeit, die zwar Spaß macht, aber deren Nutzen man erst später sieht. Das Spannende am Gründen ist, dass man machen kann, was man will. Das ist am Anfang extrem befreiend und motivierend: für sich selbst zu arbeiten, anstatt für den Kunden oder den Chef.

Das Problem am Gründe ist, man kann erstmal machen was man will, was nicht immer das ist, was gemacht werden muss. Schnell verläuft man sich darin das Angehme, anstt das wichtige zu machen.

Die Ungewissheit des Anfangs

Man arbeitet vor sich hin, sinnvollerweise macht man dies auch sehr strukturiert mit einem Ziel, wie das Produkt einmal aussehen sollte. Irgendwann stellt sich aber die Realisation ein: „Was ist, wenn die ganze Arbeit umsonst ist?“

Am Anfang arbeitet man weder für ein Gehalt noch für Kunden – die sind ja noch nicht da – und steckt viel Zeit in einen ungewissen Ausgang. Das macht Angst und Unsicherheit und ist, so die unbeliebte Wahrheit, für viele Gründer am Anfang ein steter Begleiter.

Eigene Erfahrungen mit Gründung

Bei meiner ersten Gründung haben mein Mitgründer und ich ein Jahr lang Zeit und Arbeit in das Projekt gesteckt, nur bis zur offiziellen Gründung selbst. Das hat dann Momente wie den, dass man sich am Montagabend nach der Arbeit trifft und über so spannende Themen redet, wie man die Steuern macht bzw. ob man einfach einen Steuerberater engagiert oder nicht.

Bis zum ersten Kunden war es dann noch einmal ein halbes Jahr. Das waren 1,5 Jahre Arbeit in das Ungewisse mit der Frage:

  • Verdienen wir jemals Geld hiermit?

  • Ist das nicht alles Quatsch was wir machen?

  • Wofür das Ganze

Selbstzweifel sind Zeitverschwendung

Aber, lieber Leser, lass es dir gesagt sein: Diese Selbstzweifel sind Zeitverschwendung. Weder generieren sie Kunden noch machen sie die Reise schöner, und nach ein paar Jahren blickt man zurück und wundert sich, warum man sich damit beschäftigt hat.

Da sind wir auch schon wieder beim Thema: Gründen ist 1 Prozent Idee und 99 Prozent harte Arbeit.

Arbeit führt zum Ziel

Das Schöne daran, dass Gründen letztlich aber auch nur Arbeit ist: Es ist eine Arbeit, die letztlich zum Ziel führt, solange man sich nicht zu fein ist, auch die Dinge zu machen, auf die man keine Lust hat, undkzeptiert, dass es nicht nur Sonnenschein ist, und aber auch schlicht und ergreifend den eigenen Fähigkeiten und dem Prozess vertraut.

Das Schöne daran, dass 99 Prozent Arbeit sind, ist letztlich, dass die Idee dann vielleicht gar nicht so entscheidend ist, sondern man es letztlich selbst in der Hand hat.